26. Juni 2010 by admin
Die Zeitschrift erscheint seit 1957. Sie wendet sich an Anhänger der Lehren Swedenborgs, wird aber auch von allgemein an spirituellen Themen interessierten Menschen und von Bibliotheken bezogen. Den verschiedenen Erwartungen entsprechend wollen die Beiträge pastoraler, theologischer, wissenschaftlicher oder aktueller Natur sein. Bei Interesse können Sie ein Probeheft oder auch ein einjähriges kostenloses Probeabonnement bestellen. Die Hefte vergangener Jahre werden nur geschlossen als Jahrgangsband abgegeben.
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26. Juni 2010 by admin
»Das allgemeine Mißverständnis, dem die Lehre Swedenborgs bis auf den heutigen Tag verfallen mußte, ist ein typisches Beispiel für die Zerstörung jeder großen religiösen Vision, die dem Glauben oder Aberglauben der Menschen überantwortet wird.«
Aus dem Nachwort Walter Hasenclevers zu seiner Nachdichtung »Himmel, Hölle, Geisterwelt«, 1925, S. 287f.
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24. Juni 2010 by admin
Mit einem oft zitierten Wort vom Alfons Rosenberg sehen wir in Emanuel Swedenborg »einen Fürsten unter den Jenseitskundigen«. Sein Werk »De Caelo et ejus Mirabilibus et de Inferno« (Vom Himmel und seinen Wundern und von die Hölle), ein Erfahrungsbericht aus der anderen Welt »ex auditis et visis« (nach Gehörtem und Gesehenem), wurde in alle wichtigen und viele weitere Weltsprachen übersetzt. In neuerer Zeit hat der Religionswissenschaftler Bernhard Lang eindrücklich die historische Bedeutung der empirisch begründeten Jenseitskonzeption Swedenborgs dargestellt. Mit ihm vollziehe sich der Übergang vom theozentrischen zum menschlichen Himmel. Diese Sicht »gewinnt im ausgehenden 18. und im 19. Jahrhundert – zumeist im Zeichen der Romantik – einen weltweiten Einfluß.«[1]
Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Stellung Swedenborgs in der Geistesgeschichte schreitet aber auch seine Rezeption in spirituell interessierten oder esoterischen Kreisen voran. Vor einiger Zeit konnten wir bereits darauf hinweisen, dass sein Werk über den Himmel und die Hölle erstmals seit langer Zeit auch wieder außerhalb des Swedenborg Verlags erschienen ist. Der Marix Verlag in Wiesbaden bietet seit 2005 »Himmel und Hölle« mit einem Kommentar des Skandinavisten Hans-Jürgen Hube (geb. 1933) an.[2]
Seit kurzem ist der Altmeister der Jenseitskunde nun auch im Aquamarin Verlag angekommen, der seit 1981 Literatur aus den spirituellen Traditionen von Ost und West veröffentlicht. Die Ernährungsberaterin und Heilpraktikertin Gertraud Radke stieß nach dem Tod ihres Ehemannes Baron Eberhard von Gemmingen (gest. am 7. März 2006) auf Swedenborg. Sie schreibt: »Der Verlust meines Seelenfreundes durchschnitt mein Innerstes. Ich war gefangen in meiner Traurigkeit, die Außenwelt war allenfalls auf einsamen Spaziergängen erträglich. In dieser Verzweiflung erreichte mich der Rat einer spirituellen Freundin, Emanuel Swedenborgs Bücher zu lesen. Und ich las. Nacht für Nacht. War berührt, war begeistert. Vergaß für Stunden den Schmerz. Am Tag erwachte aus diesen inspirierten ›Nächten mit Swedenborg‹ mein Verantwortungsgefühl: Ich wollte, musste mein Erleben weitergeben.«[3] Aus dieser persönlichen Betroffenheit entstand ein Buch, das Swedenborgs Jenseitsschau in esoterischen Kreisen bekannter machen kann. Sein Titel lautet: »Das Leben nach dem Tod aus der Sicht Emanuel Swedenborgs«. Es bietet nach einer kurzen Lebensbeschreibung Swedenborgs eine auf das Wesentliche reduzierte Zusammenfassung seiner Jenseitslehre anhand von Auszügen aus »Himmel und Hölle«. Der Klappentext rühmt den einst als Geisterseher verschrieenen Schweden als einen »der größten Mystiker der abendländischen Geistesgeschichte« und sein Werk über das Jenseits als »ein Juwel der spirituellen Literatur«. Möge daher Gertraud Radkes Buch den Weg zu vielen suchenden und aufgeschlossenen Herzen finden.
[1] Bernhard Lang, Himmel und Hölle: Jenseitsglaube von der Antike bis heute, 2003, Seite 80. Ausführlicher dargestellt in: Bernhard Lang und Colleen McDannell, Der Himmel: Eine Kulturgeschichte des ewigen Lebens, 1990. Darin wird Swedenborgs Anteil an der »Geburt des modernen Himmels« eingehend beschrieben.
[2] Siehe OT 1 (2006) 42-44 und OT 1 (2007) 7-33.
[3] Gertraud Radke, Das Leben nach dem Tod aus der Sicht Emanuel Swedenborgs, 2007, Seite 11.
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24. Juni 2010 by admin
Prähistorischer Walfund in Schweden sorgt für Aufsehen
Ein zehntausend Jahre altes Walskelett sorgt in Schweden für Aufsehen. Denn die im Rahmen eines Autobahnausbaus entdeckten Knochen könnten zum legendären »Swedenborg Wal« gehören, einer in ihrer Existenz umstrittenen ausgestorbenen Walart. DNA-Analysen sollen nun Aufschluss bringen.
Die Walknochen wurden Mitte April in der Region Strömstad in Schweden entdeckt, als Bauarbeiter das neue Bett für den Ausbau der Europastraße E6 aushoben. Zwischen 15 und 20 Metern lang und fast vollständig erhalten, war das fossile Skelett in einem schützenden Bett aus feinem sauerstofffreien Ton eingebettet. Der Fundort liegt heute 75 Meter über dem Meeresspiegel, war aber zur Lebenszeit des Wals ein vom Meer überfluteter Küstenbereich.
Forscher der Universität Göteborg datierten die Relikte auf ein Alter von rund zehntausend Jahren. Der längste Knochen misst 2,50 Meter und ist Teil des Kieferknochens, auch Wirbel wurden gefunden. Der Zoologe Thomas Dahlgren bestätigte inzwischen, dass es sich in jedem Falle um einen Wal handelt – um welchen allerdings, ist noch unklar. Denn in Größe und Form könnten die Knochen möglicherweise statt zu den vier bekannten Walarten zu einer bisher nur theoretisch postulierten fünften Walart gehören: dem mythischen »Swedenborg-Wal«.
Mythischer Eiszeit-Wal oder nicht?
Der im 18. Jahrhundert vom Wissenschaftler Emmanuel Swedenborg beschriebene Wal soll vom Ende der Eiszeit bis vor rund 8.000 Jahren in der Nordsee existiert haben und anschließend ausgestorben sein. Bisher sind zehn Knochenfunde in Schweden als möglicherweise von einem solchen Wal stammend deklariert worden, allerdings unter Vorbehalt.
Denn es gibt unter Wissenschaftlern auch die Ansicht, dass dieser Swedenborg-Wal niemals existiert hat und die Knochen in Wirklichkeit einer der vier bekannten Arten zuzuordnen sind. Das Problem bei dieser Zuordnung: »Die Artbestimmung bei fossilen Knochen aus dem Untergrund ist kompliziert und fehleranfällig und es gibt keine definitiven Belege dafür, dass dieser Wal tatsächlich existierte«, so Dahlgren. »Genauso könnte es sich hier um einen Mythos handeln.«
DNA-Tests sollen Identität aufklären
Um die Artzugehörigkeit festzustellen, hat Dahlgren DNA-Proben entnommen, die nun analysiert und in Zusammenarbeit mit dem Natural History Museum in London mit anderen Proben verglichen werden sollen. Immerhin weisen die Relikte einige vielversprechende Eigenschaften auf: Zum einen waren sie im Ton gut konserviert, zum anderen wurden in den Ablagerungen weitere Relikte mariner Arten entdeckt, die heute extrem selten sind, damals aber offenbar deutlich häufiger vorkamen.
Noch ist die Identität des Fossils nicht aufgeklärt. Trotzdem wird bereits diskutiert, ob sich das Skelett soweit vervollständigen und rekonstruieren lässt, dass es öffentlich ausgestellt werden kann.
University of Gothenburg, 09.06.2009 – NPO
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25. Mai 2010 by admin
»Geistersehen« – Neue Gedichte von Marion Poschmann
Eine Buchrezension von Michael Braun in der Neuen Zürcher Zeitung vom 25. Mai 2010.
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13. Mai 2010 by admin

Emanuel Swedenborg – damals hieß er noch Swedberg – war von 1710 bis 1715 erstmals auf Reisen. Es war nach dem Abschluss seiner akademischen Studien die Bildungsreise. Von ihr haben sich acht Briefe und eine kurze Beschreibung aus dem Jahr 1739 erhalten. Diese Quellen werden hier in einer deutschen Übersetzung veröffentlicht. Ihnen ist eine Einführung von Thomas Noack vorangestellt, die das Ganze der Bildungsreise unter sachlichen Gesichtspunkten zusammenfasst und ergänzende Informationen gibt.
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8. April 2010 by admin
Wenn Sie die englische Sprache verstehen, dann schauen Sie sich doch einmal die Videos im Swedenborg Channel der Swedenborg Foundation an! Zum Swedenborg Channel.
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18. März 2010 by admin
Freunde und Freundinnen Swedenborgs gibt es überall auf der Welt. Im Rahmen dieses deutschsprachigen Blogs weise ich hauptsächlich auf die Angebote in der Schweiz und Deutschland hin.
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18. März 2010 by admin
Das 500 Euro Sonderprogramm
Das Swedenborg Zentrum Zürich honoriert wertvolle Aufsätze mit bis zu 500 Euro. Die Ausschreibung gilt für wissenschaftliche und spirituelle Beiträge. Sie sollten als Autor einen entsprechenden Bildungshintergrund haben und einer kleinen religiösen Gemeinschaft, die gleichwohl ein großes geistiges Erbe unserer Zeit vermitteln will, einen echten Dienst erweisen wollen. Das Preisgeld wird ausgezahlt, wenn Ihr Beitrag in der Zeitschrift Offene Tore des Swedenborg Zentrums veröffentlicht wird. Akzeptiert werden nur Originalbeiträge, die noch nicht woanders veröffentlicht worden sind. Bei Interesse schicken Sie bitte einen Entwurf, der nicht länger als 3000 Wörter ist, als Papierausdruck und in digitaler Form an
Pfr. Thomas Noack vom Swedenborg Zentrum Zürich. Die Postadresse finden Sie im Impressum. Ihre Einsendungen werden nicht zurückgeschickt. Behalten Sie daher bitte das Original in Ihren eigenen Händen. Bei geeigneten Entwürfen nehmen wir Kontakt mit Ihnen auf.
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18. März 2010 by admin
Das Swedenborg Zentrum Zürich bietet neben Vorträgen in Zürich auch mehrtägige Tagungen und Seminare an. Die aktuellen Angebote finden Sie auf der Homepage swedenborg.ch.
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