24. Juni 2010 by admin
Prähistorischer Walfund in Schweden sorgt für Aufsehen
Ein zehntausend Jahre altes Walskelett sorgt in Schweden für Aufsehen. Denn die im Rahmen eines Autobahnausbaus entdeckten Knochen könnten zum legendären »Swedenborg Wal« gehören, einer in ihrer Existenz umstrittenen ausgestorbenen Walart. DNA-Analysen sollen nun Aufschluss bringen.
Die Walknochen wurden Mitte April in der Region Strömstad in Schweden entdeckt, als Bauarbeiter das neue Bett für den Ausbau der Europastraße E6 aushoben. Zwischen 15 und 20 Metern lang und fast vollständig erhalten, war das fossile Skelett in einem schützenden Bett aus feinem sauerstofffreien Ton eingebettet. Der Fundort liegt heute 75 Meter über dem Meeresspiegel, war aber zur Lebenszeit des Wals ein vom Meer überfluteter Küstenbereich.
Forscher der Universität Göteborg datierten die Relikte auf ein Alter von rund zehntausend Jahren. Der längste Knochen misst 2,50 Meter und ist Teil des Kieferknochens, auch Wirbel wurden gefunden. Der Zoologe Thomas Dahlgren bestätigte inzwischen, dass es sich in jedem Falle um einen Wal handelt – um welchen allerdings, ist noch unklar. Denn in Größe und Form könnten die Knochen möglicherweise statt zu den vier bekannten Walarten zu einer bisher nur theoretisch postulierten fünften Walart gehören: dem mythischen »Swedenborg-Wal«.
Mythischer Eiszeit-Wal oder nicht?
Der im 18. Jahrhundert vom Wissenschaftler Emmanuel Swedenborg beschriebene Wal soll vom Ende der Eiszeit bis vor rund 8.000 Jahren in der Nordsee existiert haben und anschließend ausgestorben sein. Bisher sind zehn Knochenfunde in Schweden als möglicherweise von einem solchen Wal stammend deklariert worden, allerdings unter Vorbehalt.
Denn es gibt unter Wissenschaftlern auch die Ansicht, dass dieser Swedenborg-Wal niemals existiert hat und die Knochen in Wirklichkeit einer der vier bekannten Arten zuzuordnen sind. Das Problem bei dieser Zuordnung: »Die Artbestimmung bei fossilen Knochen aus dem Untergrund ist kompliziert und fehleranfällig und es gibt keine definitiven Belege dafür, dass dieser Wal tatsächlich existierte«, so Dahlgren. »Genauso könnte es sich hier um einen Mythos handeln.«
DNA-Tests sollen Identität aufklären
Um die Artzugehörigkeit festzustellen, hat Dahlgren DNA-Proben entnommen, die nun analysiert und in Zusammenarbeit mit dem Natural History Museum in London mit anderen Proben verglichen werden sollen. Immerhin weisen die Relikte einige vielversprechende Eigenschaften auf: Zum einen waren sie im Ton gut konserviert, zum anderen wurden in den Ablagerungen weitere Relikte mariner Arten entdeckt, die heute extrem selten sind, damals aber offenbar deutlich häufiger vorkamen.
Noch ist die Identität des Fossils nicht aufgeklärt. Trotzdem wird bereits diskutiert, ob sich das Skelett soweit vervollständigen und rekonstruieren lässt, dass es öffentlich ausgestellt werden kann.
University of Gothenburg, 09.06.2009 – NPO
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25. Mai 2010 by admin
»Geistersehen« – Neue Gedichte von Marion Poschmann
Eine Buchrezension von Michael Braun in der Neuen Zürcher Zeitung vom 25. Mai 2010.
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13. Mai 2010 by admin

Emanuel Swedenborg – damals hieß er noch Swedberg – war von 1710 bis 1715 erstmals auf Reisen. Es war nach dem Abschluss seiner akademischen Studien die Bildungsreise. Von ihr haben sich acht Briefe und eine kurze Beschreibung aus dem Jahr 1739 erhalten. Diese Quellen werden hier in einer deutschen Übersetzung veröffentlicht. Ihnen ist eine Einführung von Thomas Noack vorangestellt, die das Ganze der Bildungsreise unter sachlichen Gesichtspunkten zusammenfasst und ergänzende Informationen gibt.
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8. April 2010 by admin
Wenn Sie die englische Sprache verstehen, dann schauen Sie sich doch einmal die Videos im Swedenborg Channel der Swedenborg Foundation an! Zum Swedenborg Channel.
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18. März 2010 by admin
Freunde und Freundinnen Swedenborgs gibt es überall auf der Welt. Im Rahmen dieses deutschsprachigen Blogs weise ich hauptsächlich auf die Angebote in der Schweiz und Deutschland hin.
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18. März 2010 by admin
Das 500 Euro Sonderprogramm
Das Swedenborg Zentrum Zürich honoriert wertvolle Aufsätze mit bis zu 500 Euro. Die Ausschreibung gilt für wissenschaftliche und spirituelle Beiträge. Sie sollten als Autor einen entsprechenden Bildungshintergrund haben und einer kleinen religiösen Gemeinschaft, die gleichwohl ein großes geistiges Erbe unserer Zeit vermitteln will, einen echten Dienst erweisen wollen. Das Preisgeld wird ausgezahlt, wenn Ihr Beitrag in der Zeitschrift Offene Tore des Swedenborg Zentrums veröffentlicht wird. Akzeptiert werden nur Originalbeiträge, die noch nicht woanders veröffentlicht worden sind. Bei Interesse schicken Sie bitte einen Entwurf, der nicht länger als 3000 Wörter ist, als Papierausdruck und in digitaler Form an
Pfr. Thomas Noack vom Swedenborg Zentrum Zürich. Die Postadresse finden Sie im Impressum. Ihre Einsendungen werden nicht zurückgeschickt. Behalten Sie daher bitte das Original in Ihren eigenen Händen. Bei geeigneten Entwürfen nehmen wir Kontakt mit Ihnen auf.
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18. März 2010 by admin
Das Swedenborg Zentrum Zürich bietet neben Vorträgen in Zürich auch mehrtägige Tagungen und Seminare an. Die aktuellen Angebote finden Sie auf der Homepage swedenborg.ch.
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16. März 2010 by admin
Jean Marie Gustave Le Clézio, der Gewinner des Literaturnobelpreises 2008 interessiert sich für Swedenborg und schreibt zurzeit ein Schauspiel über Swedenborg und Kant.
Er wurde im April 1940 als Sohn einer französischen Mutter und eines mauritianischen Vaters geboren. Seine frühen Kindheitsjahre verbrachte er in Frankreich, als sein Vater wegen des zweiten Weltkrieges nicht bei der Familie weilen konnte. Vom Alter von acht Jahren an lebte er in Nigeria, wo sein Vater als Arzt arbeitete und studierte darauf an den Universitäten von Bristol und London (England), wo er in englischer Literatur promovierte. Er publizierte zahlreiche Novellen in Frankreich und obwohl einige davon ins Englische übersetzt wurden, ist er in der englischsprachigen Welt nicht gut bekannt. Er ist stolz auf sein mauritianisches Erbe und betrachtet dieses Land (das zum Zeitpunkt seiner Geburt britisches Untertanengebiet war) als sein Heimatland. Es ist möglich, dass er bei Reisen nach Mauritius, wo es seit über hundertfünfzig Jahren eine kleine Kirchgemeinde gibt, zum ersten Mal von Swedenborg erfuhr.
Le Clézio gehört zu einer langen Liste von Phantasieschriftstellern, welche Leser Swedenborgs waren. Zu dieser Liste gehören mindestes drei der früheren Nobelpreisgewinner, Maurice Maeterlink (1911), WB Yeats (1923) und Czeslaw Milosz (1980).
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16. März 2010 by admin
Neuer Swedenborg-Film »Splendors of the Spirit«
Englisch mit deutschen Untertiteln
von Klaus Skarabis
Im Frühjahr habe ich mich nach Rücksprache mit der amerikanische Swedenborg-Foundation – mit großem persönlichen Gewinn – der Übersetzung des neuen 60 Minuten dauernden Films über Swedenborgs Leben und Lehre gewidmet.
Weil die außergewöhnliche geistige Bedeutung seines Lebens zweifellos erheblich wichtiger ist als die wissenschaftliche, habe ich dem Film den Titel gegeben:
»Swedenborgs Reise in die Himmlische Welt«.
Der Produzent Penny Price hat für den Film den bekannten amerikanischen Filmpreis »Emmy-Award« erhalten, was schon darauf hindeutet, dass der Film höchst professionell gemacht ist. Dabei bleibt er in der Form seiner Darstellung aber ausgespro-chen schlicht und stellt Swedenborgs Leben und Wirken – insbe-sondere eben auch die geistige Seite – beeindruckend und über-zeugend, dabei aber auch durchaus spannend dar.
Der Film ist in Amerika in öffentlichen Publikationen sehr be-achtet und gewürdigt worden: Die bekannte Autorin Marianne Williamson spricht von einer »… fesselnden Sicht auf unsere Un-sterblichkeit – durch die geöffneten Augen eines wahren Sehers« und »The Book Reader« nennt den Film »herausfordernd und weise« und »… einen großen geistigen Gewinn für das Verständnis unseres Lebens«.
Mein Motiv für die Arbeit lag darin, diesen guten Film zum einen für deutschsprachige Freunde der Lehren Swedenborgs zugänglich zu machen, zum anderen aber, um diese wunderba-ren himmlischen Botschaften auch Familienmitgliedern, Freun-den und Bekannten in moderner Form zu vermitteln, und damit wohl besser, als wir es im Gespräch je könnten.
Zwar habe ich die gesamten Kosten der Erstellung und Produktion der 200 DVD persönlich übernommen, erbitte nun aber – von denen, die es sich leisten können – eine Kostenbeteiligung von 12 Euro incl. Versandkosten. Wer diesen Betrag nicht aufbringen kann, darf gerne nur 2 Euro überweisen, d. h. nur die entstehenden Versandkosten.
Meine Kontoverbindung: 218215302 bei der Postbank, BLZ 25010030.
Klaus Skarabis, Berlin, Tel. 030 7017 8999, klausskarabis@web.de
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15. März 2009 by admin
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